NEU: 4-jährige Kunsttherapie Weiterbildung mit Bachelor Abschluss

Inhaltsübersicht

Profil

Das Externe Studienprogramm Kunsttherapie B.A. richtet sich an engagierte Berufstätige mit Interesse an den Schnittstellen von Kunst, Psychologie, Medizin, Pädagogik, Sozialwesen, Gesundheitswesen, Kultur und Wirtschaft. Es ist gedacht für Menschen, die sich neben ihrer Berufstätigkeit kunsttherapeutisch weiterqualifizieren wollen, für die aber aus beruflichen oder regionalen Gründen ein Vollzeitstudium der Kunsttherapie an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) / Hochschulstudiengänge Künstlerische Therapien (HKT) nicht möglich ist.

Das Externe Studienprogramm Kunsttherapie B.A. ermöglicht Teilnehmer*innen aus unterschiedlichen psychosozialen, künstlerischen oder pädagogischen Berufsfeldern eine attraktive kunsttherapeutische Weiterbildungsmöglichkeit innerhalb ihrer individuellen professionellen Biografie. Dies kann eine qualifizierte berufliche Neuorientierung ebenso bedeuten wie eine Erweiterung ihrer fachlichen Kompetenzen im bestehenden Berufsfeld.

Das berufsbegleitende Studienprogramm Kunsttherapie B.A. ist das erste Weiterbildungs-Bachelorprogramm in Kunsttherapie an einer Staatlichen Hochschule in Deutschland. Es wird unter der akademischen Leitung von Prof. Eva Meschede vom „Institut für Kunst und Therapie München“ (IKT) durchgeführt. Das IKT bietet bereits seit 1982 unter Leitung von Frau Prof. Dr. Gertraud Schottenloher berufsbegleitende Weiterbildungen im Bereich Kunsttherapie an.

Kunsttherapie Weiterbildung in München

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Übersicht

Das Externe Studienprogramm Kunsttherapie B.A. umfasst 8 Semester mit insgesamt 12 Modulen und 210 ECTS.  Es schließt mit dem Bachelor of Arts (B.A.) ab. Die Weiterbildung erfolgt in Präsenz-Wochenendseminaren (in der Regel Freitag 18 h bis Sonntag 15 h) in einer konstant bleibenden Gruppe. Hinzu kommen Dyaden- und Kleingruppenarbeiten sowie eigenständiges Selbststudium.

Die Aufnahme erfolgt alle zwei Jahre

Bachelor of Arts (B.A.)

8 Semester berufsbegleitend

IKT (Institut für Kunst und Therapie) München
Germeringerstr. 6 A
82131 Gauting bei München

Die Studiengebühren betragen monatlich 390 EUR plus 6 Sonderseminare à 270 EUR (mehrwertsteuerfrei) zzgl. einer Bearbeitungspauschale in Höhe von 50 EUR

Prüfungsgebühren:
Derzeit 350 EUR (150 EUR im 1. Semester und 200 EUR im 5. Semester)

Kosten für die Prüfung der Zulassungsvoraussetzung beim IKT:
295 EUR

Maximale Teilnehmerzahl: 20

Berufsfelder

Das Externe Studienprogramm Kunsttherapie B.A. eröffnet nach Abschluss vielfältige berufliche Perspektiven und Einsatzmöglichkeiten in sehr unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Auch wenn die Kunsttherapie eine noch relativ kleine und junge Fachdisziplin darstellt und ihr Bekanntheitsgrad noch im Wachsen ist, so ist dennoch beachtlich, in wie vielen Arbeitsfeldern Kunsttherapeut*innen mittlerweile tätig sind. Das betrifft in erster Linie den klinischen Kontext, insbesondere klinische Einrichtungen der Psychiatrie, Psychosomatik, Neurologie, Pädiatrie, Geriatrie, Onkologie, usw. Zudem wird in vielen sozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern die Bedeutung der kunsttherapeutischen Möglichkeiten erkannt und geschätzt, z.B. in der Arbeit mit beeinträchtigen Menschen und den entsprechenden Institutionen, in der Flüchtlingsarbeit, in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, in der schulischen und außerschulischen Pädagogik, in der Erwachsenenbildung, in der Arbeit mit alten und dementen bzw. von Demenz bedrohten Menschen. etc., außerdem in der Prävention, im Coaching und der Beratung sowie in der Kulturarbeit. Die Notwendigkeit zusätzlicher kunsttherapeutischer Expertise wird also zunehmend erkannt. Als primär nonverbale, handlungsorientierte und auf Bildern basierende Therapieform kann die Kunsttherapie diesen gesellschaftlich steigenden Bedarf erfüllen. Denn zusätzlich zur verbalen Sprache bietet die hinzukommende „Bildsprache“ wertvolle Möglichkeiten einer Kommunikation „über Bilder“ – mit all den zusätzlichen Möglichkeiten des Sich Ausdrückens, des Sich Mitteilens, des Verstehens, der Erkenntnis, usw.

Zum Tätigkeitsfeld der Kunsttherapeut*innen gehören dementsprechend verantwortungsvolle Tätigkeiten, wie z.B. die kunsttherapeutische professionelle Behandlung kranker oder schwerst beeinträchtigter Menschen innerhalb eines interdisziplinären Teams, die kunsttherapeutische Begleitung bei der Wiedereingliederung von Menschen, die aus dem sozialen Netz gefallen sind, präventive kunsttherapeutische Projekte und Maßnahmen für Kinder und Jugendliche mit Risikofaktoren, oder eben auch kunsttherapeutische Unterstützung bei der Integration geflüchteter Menschen sowie bei der Erhaltung der Lebensqualität im Alter.

Studieninhalte & Kompetenzen

Das inhaltlich wie didaktisch auf hohem qualitativem Niveau erfolgende Studienprogramm befähigt die Absolvent*innen zu professionellem Handeln in den unterschiedlichen oben genannten Tätigkeitsfeldern der Kunsttherapie in klinischen, sozialen und pädagogischen Kontexten.

Grundlage sind fachspezifische Kompetenzen, die in erster Linie den Erwerb eines psychodynamischen Grundverständnisses von Gesundheit und Krankheit sowie eine entsprechende Verknüpfung mit einem qualifizierten Blick auf Bilder und Bildprozesse im Zentrum haben. Dazu werden Kenntnisse und Erkenntnisse aus den verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen vermittelt, die das Fundament einer kunsttherapeutischen Arbeit darstellen. Es sind dies in erster Linie ausgewählte Fachkenntnisse und -kompetenzen aus den Disziplinen der Psychotherapie, der Psychologie, Medizin und Pädagogik sowie aus der Kunst und den Kunstwissenschaften. Dazu gehören theoretische und praktische Handlungskompetenzen im therapeutischen Umgang mit Menschen mit unterschiedlichen psychischen und somatischen Beeinträchtigungen und Krankheiten. Ebenso werden theoriegeleitete und erfahrungsbezogene Kompetenzen im künstlerischen Arbeiten, im Umgang mit den verschiedenen Materialien und Medien in der Kunsttherapie und im Umgang mit Interventionen und Anregungen aus dem großen Repertoire kunsttherapeutischer Methoden und deren situationsspezifischer und individueller Anwendung erworben. Die auf dieser Basis erfolgende Verbindung von psychotherapeutischen und künstlerischen Kompetenzen stellt die spezifische kunsttherapeutische Fachkompetenz dar.

Zu den erweiterten fachspezifischen Kompetenzen zählen zudem der Erwerb grundlegender Kompetenzen für wissenschaftliches Arbeiten sowie für fachspezifisch bedeutsame Formen der Dokumentation, Evaluation und Präsentation kunsttherapeutischer Arbeit im jeweiligen systemischen Kontext (Gesundheitssystem, Sozialsystem bzw. Geltungsbereich des SGB, Schulsystem).

Neben den fachspezifischen Grundlagen, Kenntnissen und Kompetenzen stellt auch der Erwerb von systemischen Kompetenzen sowie von Selbst- und Sozialkompetenzen in der Ausbildung zu einem therapeutischen Beruf einen äußerst wichtigen Teil dar. Dazu gehört die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmer*innen ebenso wie die Entwicklung einer ethischen Grundhaltung im therapeutischen Geschehen. Dies geschieht durch die Sensibilisierung und Ausbildung empathischer und selbstreflexiver Fähigkeiten in der Selbsterfahrung und durch die Entwicklung von sozialen und kommunikativen Kompetenzen.

Insgesamt stellt der Erwerb oben genannter Kompetenzen die Voraussetzung für eine verantwortungsvolle berufliche Tätigkeit mit Menschen in belasteten Lebenssituationen dar. Denn Kunsttherapie zielt wie alle Künstlerischen Therapien „auf die Wiedererlangung, Erhaltung und Förderung der physischen, psychischen und psychosozialen Gesundheit sowie auf die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit psychischen und somatischen Erkrankungen, mit emotional, kognitiv oder sozial bedingten Einschränkungen, Behinderungen, Verhaltensstörungen und Leidenszuständen sowie Menschen, die davon bedroht sind“ (vgl. Bundesarbeitsgemeinschaft Künstlerischer Therapien – BAG KT)

Lernverständnis

Das Externe Studienprogramm Kunsttherapie B.A. bietet theoretische und persönlichkeitsbildende Lehr- und Lernformate, die analog zu therapeutischen Entwicklungs- und künstlerischen Erkenntnisprozessen primär auf intrinsischer Motivation sowie auf forschendem, kooperativem und selbstorganisiertem Wissenserwerb basieren. Neben den interdisziplinären Inputs in den Seminaren und daraus folgender Anregungen und Inspirationen zur Weiterarbeit in Kleingruppen bzw. im Selbststudium gibt es besondere spezifische Methoden zur Entwicklung bzw. Unterstützung einer solchen Lernhaltung. Beispiele sind u.a. langjährig erprobte Methoden wie die Dyadenarbeit als kontinuierliche kommunikative Paararbeit über die gesamte Dauer der Weiterbildung sowie auch die kontinuierliche Bildtagebucharbeit und künstlerische Arbeit im Atelier und der Austausch darüber.

In diesem Externen Studienprogramm wird auch besondere Bedeutung darauf gelegt, das erlangte Fachwissen interdisziplinär und anwendungsbezogen zu transferieren und dabei die spezifische, aus der Vorbildung resultierende, erweiterte Praxiserfahrung der Teilnehmer*innen reflektiert und selbstbewusst in den fachlich-theoretischen Diskurs einzubringen.

Studieninteressierte

Zulassung / Anmeldung

Zulassungsvoraussetzungen

Zur Externenprüfung kann zugelassen werden, wer folgende Voraussetzungen erfüllt:

  1. Die Qualifikation für ein Hochschulstudium nach § 58 Abs. 2 LHG (Abitur oder Fachhochschul reife oder eine als gleichwertig anerkannte Zugangsberechtigung).
  2. Besondere Zulassungsvoraussetzungen zum Studienprogramm Kunsttherapie IKT gemäß §3 Abs. 1 Punkt 3 der Satzung der EPO Kunsttherapie IKT.
  3. Den Nachweis der hinreichenden Vorbereitung auf die Externenprüfung (wird erbracht durch regelmäßige Teilnahme an den Vorlesungen des Externenstudiums). Sollte die Anwesenheit in den regulären Vorlesungen unter 80 % liegen, können fehlende Anwesenheitszeiten durch kostenpflichtige Sonderseminare am IKT nachgeholt werden.

Anmeldung

über die WAF – Weiterbildungsakademie an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
Neckarsteige 6 – 10
72622 Nürtingen

Bewerbung zum Kurs 1501/2 - Start 1. Januar 2022

Besonderheiten / Historie

Das Externe Studienprogramm Kunsttherapie B.A. baut auf den langjährigen Erfahrungen des IKT München mit kunsttherapeutischer Weiterbildung und auf dessen bewährter Kooperation mit der HKT bzw. HfWU Nürtingen / Geislingen auf. Seit 2006 wurde die vierjährige Weiterbildung vom IKT München in Kooperation mit der HKT (damalige Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen), durch deren Integration in die HfWU seit 2016 in Kooperation mit der HfWU (Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Nürtingen-Geislingen) angeboten und mit einem Hochschulzertifikat abgeschlossen. Die Installation des Externen Studienprogramms Kunsttherapie B.A.: ist in dieser Entwicklung ein nächster Schritt, der einen weiterbildenden Bachelorabschluss sowie darüber hinaus auch den Zugang zu Masterprogrammen und zur Promotion ermöglicht.

Das Institut für Kunst und Therapie München (IKT) wurde 1982 als eines der ersten privaten kunsttherapeutischen Ausbildungsinstitute von Prof.Dr.Gertraud Schottenloher gegründet, mit einem visionären Blick in die Zukunft und in einer Zeit, in der Kunsttherapie in Deutschland fast gänzlich unbekannt war. Damals gab es noch keine Stellen für Kunsttherapeut*innen in Kliniken und Institutionen.

Seitdem schlossen ca. 400 Weiterbildungsteilnehmer*innen mit einem Zertifikat ab. Durch zahlreiche Fachveröffentlichungen, Tagungen, Vorträge, Seminare und Workshops (u.a. auf den Lindauer Psychotherapietagen seit 1990) konnte durch G. Schottenloher die Wirkung kunsttherapeutischer Prozesse aufgezeigt und dokumentiert werden. Gut ausgebildete Praktikant*innen des IKT überzeugten Ärzt*innen und Klinikchef*innen vom Wert der kunsttherapeutischen Arbeit in der Praxis. Infolgedessen wurden zahlreiche Stellen für Kunsttherapeut*innen eingerichtet. Viele Absolvent*innen des IKT unterstützen bis heute Patient*innen erfolgreich in ihrem Gesundungsprozess. Sie besetzen teilweise wichtige Positionen in renommierten Kliniken und Hochschulen und tragen von dort aus dazu bei, die Fachdisziplin der Kunsttherapie in Theorie und Praxis weiterzuentwickeln und zu festigen. Die aktive Mitarbeit des IKT im Deutschen Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie (DFKGT) trug zudem dazu bei, Normen in verschiedenen medizinischen Bereichen aufzustellen, die auf eine gesetzliche Anerkennung der Kunsttherapie hinarbeiten.

Parallel zur Aufbauarbeit des IKT gründete, konzipierte und leitete Prof. Dr. Gertraud Schottenloher einen Aufbaustudiengang für Kunsttherapie an der Akademie der Bildenden Künste München (1987 – 2011).

Ab 1.1.2022 wird Frau Alexandra Danner-Weinberger die Leitung des IKT München übernehmen. Assistenz der Leitung bleibt Dr.Simone Gaiss.

Seit 2019 arbeitet ein Kernteam an der Konzipierung des vorliegenden Externen Studienprogramms B.A.. Das Kernteam besteht aus Vertreter*innen des IKT und der HKT/HfWU, die zum Großteil zusätzlich auch in der kunsttherapeutischen Praxis tätig sind. Zudem sind einige der Mitglieder sowohl in anderen Studiengängen der Kunsttherapie in Deutschland tätig als auch bei der Entwicklung internationaler kunsttherapeutischer Masterstudiengänge beteiligt.

Die Mitglieder des Kernteams

Prof. Eva Meschede
Akademische Leitung des Externen Studienprogramms B.A.
Bildende Künstlerin / Kunsttherapeutin

– Professorin für Kunst und Kunsttherapie
und Studiendekanin Bachelorstudiengang Kunsttherapie, Hochschulstudiengänge Künstlerische Therapien / FUGT, an der HfWU Nürtingen / Geislingen
– Lehrtätigkeit und Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen von Veröffentlichungen, Tagungen, Kongressen

Prof. Dr. Gertraud Schottenloher
Leitung des IKT München (bis Ende 2021)
Dipl. Psychologin / Psychotherapeutin / Kunsttherapeutin

– Professorin für Kunsttherapie
– Gründung und Leitung des IKT München (1982 bis Ende 2021)
– Gründung und ehemalige Leitung des Aufbaustudiengangs „Bildnerisches Gestalten und Therapie“ an der Akademie der Bildenden Künste München (1987-2011)
– European Certificate for Psychotherapy (ECP)
– Ehrenmitglied des Senats der Akademie der Bildenden Künste München / Lehrtherapeutin der beiden Berufsverbände DGKT und des DFKGT
– Langjährige Lehrtätigkeit und Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen von Veröffentlichungen, Tagungen, Kongressen

Alexandra Danner-Weinberger
Stellvertretende Leitung des IKT München; Leitung des IKT München ab 1.1.2022
Kunsttherapeutin, Heilpraktikerin

– seit 2001 Kunsttherapeutin am Universitätsklinikum Ulm, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, dort auch eingebunden in Forschung und Lehre
– langjährige Dozentin für Kunsttherapie an Instituten und Hochschulen im In- und Ausland
– seit 2014 Aufbau der Kunsttherapie am Institut für Klinische Psychologie, University of Social Sciences and Humanities, Hoh Chi Minh City, Vietnam.

Dr. Simone Gaiss
Wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeit 
Assistenz der Leitung (seit 2020)
Kunsttherapeutin, Kunstpädagogin, Kinderkrankenschwester

– seit 2007 Lehrbeauftragte für Kunsttherapie und Kunstpädagogik an verschiedenen Hochschulen in Deutschland
– Tätigkeit als Kunsttherapeutin seit 13 Jahren in klinischen, außerklinischen und schulbezogenen Berufsfeldern
– Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Kunstpädagogik der LMU München (2008-2013)

Prof. Dr. Christine Mechler-Schönach
Wissenschaftliche Mitarbeit
Kunsttherapeutin und Erziehungswissenschaftlerin

– Professorin für Kunsttherapie an der HKT / HfWU (2003 -2019) und ehemalige langjährige Studiendekanin der Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen (HKT)
– Langjährige Dozentin am IKT München (seit 2007) und an verschiedenen Instituten und Hochschulen im In- und Ausland

Christofer Schopf
Wissenschaftliche Mitarbeit
Kunstpädagoge, Kunsttherapeut, Heilpraktiker

– seit 1988 tätig als klinischer Kunsttherapeut
– Langjähriger Supervisor und Dozent am IKT München und am Aufbaustudium „Bildnerisches Gestalten und Therapie“ der Akademie der Bildenden Künste München und in freier Praxis
– Berufspolitische Arbeit als Leiter der Ausbildungskommission des DFKGT

Katja Bonnländer
Wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeit
Bildende Künstlerin und Kunsttherapeutin

– Dozentin am IKT München und Künstlerische Mitarbeiterin im Master Studiengang „Bildnerisches Gestalten und Therapie“ an der Akademie der Bildenden Künste München
– Mitwirkung an der Entwicklung internationaler kunsttherapeutischer Masterprogramme
– Dozentin an der HfWU im Rahmen der Aufnahmeprüfungen KTB
– Tätigkeit als Kunsttherapeutin seit 17 Jahren in klinischen und außerklinischen Berufsfeldern

Das Externe Studienprogramm Kunsttherapie B.A. bietet somit eine sehr realistische Möglichkeit einer akademischen (Weiter-)Qualifizierung für Berufstätige im Sinne der Öffnung der akademischen Zugänge. Die breite und vielfältige Anwendung und Nachfrage in der beruflichen Praxis lassen Rückschlüsse auf die vielfältige Einsetzbarkeit und Wirksamkeit der Kunsttherapie zu. Die Ausbildungslandschaft und das Berufsfeld der Kunsttherapie haben sich in den letzten 30 Jahren intensiv weiterentwickelt, die Professionalisierung schreitet voran und das wissenschaftliche Interesse an der Kunsttherapie ist deutlich gewachsen. Diese Entwicklung hat zu einer starken Nachfrage nach fundierten Hochschulausbildungen geführt, gerade auch von Menschen, die bereits im psychosozialen oder künstlerischen Bereich beruflich aktiv sind und sich kunsttherapeutisch weiterentwickeln und qualifizieren möchten.

Die Ausübung der Berufe der Künstlerischen Therapien (Kunst-, Musik-, Theater, und Tanztherapie) soll künftig durch ein gemeinsames Berufsgesetz abgesichert werden. Daher wird berufspolitisch eine Akademisierung der Ausbildungsgänge angestrebt. Das IKT München hat sich auch an der Gründung des Berufsverbandes DFKGT (Deutscher Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie), der Entwicklung und Fortschreibung von Ausbildungsstandards und Leitlinien, an einer beruflichen Graduierung sowie an einem übergreifenden fachlichen Austausch aktiv beteiligt.

Ansprechpartner*innen

Akademische Leitung
Prof. Eva Meschede

Leitung des IKT
Prof.Dr.Gertraud Schottenloher

Stellvertretende Leitung des IKT
Alexandra Danner-Weinberger 

Assistenz der Leitung IKT
Dr.Simone Gaiß
Tel.+49 (0)89 – 72 01 62 36 (Beratung)

Telefonsprechzeiten
Mittwoch und Donnerstag jeweils 08 – 10 Uhr und nach persönlicher Vereinbarung

Sekretariat WAF
Sandra Kunz
sandra.kunz@hfwu.de
Tel. +49 7022 201344

Campus: CI1 123
Neckarsteige 6-10
72622 Nürtingen

Sprechzeiten: Di bis Fr, 7.30 – 12.30 Uhr

Sekretariat IKT
Barbara Bernardi
E-Mail: info@kunsttherapie-ikt.de
Tel. +49 (0)89 – 31 85 99 30 (Organisation)

Telefonsprechzeiten
Dienstag und Donnerstag jeweils 10 – 12 Uhr

Germeringerstr. 6 A
82131 Gauting bei München

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